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Was ist naturheilkundliche Ernährungstherapie?

Ernährungstherapie bei Risikobefunden und Krankheit

Naturheilkundliche und schulmedizinische Ernährungsempfehlungen, wie die der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), sind ziemlich ähnlich. In Übereinstimmung stehen insbesondere folgende Forderungen:

  • die Nahrungsmenge individuell auf den Kalorienbedarf zu beschränken
  • übermäßige Kalorienzufuhr zu vermeiden
  • den Eiweißbedarf durch eine sinnvolle Kombination
    von pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln zu decken
  • die Gesamtfettmenge zu begrenzen auf circa 70g/Tag
    (=Streichfett + Zubereitungsfett + in Lebensmitteln verstecktes Fett)
  • Energie überwiegend aus Kohlenhydratkalorien zuzuführen
  • eine ausgewogene Nährstoffrelation herzustelllen
    (= 55% Kohlenhydrate + 30% Fett + 15% Eiweiß)

In der Naturheilkunde wird die Ernährung als ein Heilverfahren eingesetzt. Im Unterschied zur Ernährungstherapie klinischer Diätetik sieht naturheilkundliche Ernährungstherapie das wichtigste Ziel darin, durch ernährungstherapeutische Maßnahmen den Gesamtorganismus zu erfassen. Entsprechend versteht sie sich im wesentlichen als unspezifische Allgemeintherapie.

Naturheilkundliche Ernährungstherapie sollte zudem in eine umfassende Behandlung im Sinne der klassischen Naturheilverfahren wie der Hydrotherapie (Kneipp´sche Anwendungen) und Bewegungstherapie (Sport) sowie mit Belehrungen zu vernünftigen Verhaltensweisen in der Lebensführung (Gesundheitsberatung) eingebunden sein.

Mit schulmedizinischer Ernährungstherapie muß naturheilkundliche Ernährungstherapie vereinbar sein. Aus diesem Grunde muß naturheilkundliche Ernährungstherapie auf einer soliden ernährungsphysiologischen Grundlage stehen und wichtige Erkenntnisse heutiger Ernährungsmedizin berücksichtigen.

Naturheilkundliche Ernährungstherapie wendet eine vitalstoffreiche vollwertige Grunddiät an, um bestimmte Risikobefunde (z.B. Übergewicht, erhöhte Cholesteringehalte des Blutes, erhöhte Harnsäuregehalte des Blutes) zu reduzieren und wichtige häufig vorkommende ernährungsbedingte Krankheiten (z.B. Diabetes, arteriosklerotische Gefäßerkrankungen, Gicht, Erkrankungen der Verdauungsorgane, chronische Darmverstopfung, Osteoporose zu bekämpfen.


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